Archive for the '04. Der Steuerfahndung ein Schnippchen schlagen' Category

Besserverdiener unter Verdacht

Wer als Arbeitnehmer im Jahr brutto mehr als 500000 Euro ver­dient, wird vom Fiskus automatisch als „verdächtige Person” ein­gestuft. Dabei geht es nicht darum, dass von seinem Gehalt zu wenig Lohnsteuer abgeführt würde. Die Finanzämter interessiert vielmehr, was mit den netto verbleibenden rund 250000 Euro ge­schieht. Um dies kontrollieren zu können, werden Gutverdienende wie ein [...]

Internationale Amtshilfe

Intensiv wie selten zuvor durchsuchen deutsche Finanzämter der­zeit Geschäfte mit Auslandsbezug, sogenannte Auslandssachver­halte. Ob Tomaten aus Holland eingeführt werden sollen, Autos aus Tschechien oder ein ganzer Maschinenpark aus Lettland — in der Regel wird vorab geprüft, ob der Lieferant überhaupt existiert, eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer besitzt und die Zollpa - piere echt sind. Auf diese Weise versuchen [...]

Worauf bei einer Hausdurchsuchung in Unternehmen zu achten ist

Geschützt vor den Durchsuchungsmaßnahmen der Steuerfahn­dung ist niemand. Aber man kann mit geringem Aufwand darauf vorbereitet sein. Für den firmeninternen Gebrauch empfiehlt es sich, ein knapp gehaltenes Informationsblatt zu verfassen, das ge­eignete Verhaltensweisen sowie Namen und Telefonnummern von Ansprechpartnern enthält. Dieses sollten die wesentlichen Abtei­lungen ausgehändigt bekommen, insbesondere Empfang, Buch­haltung, EDV- und IT-Abteilung.

Wichtig für Unternehmer [...]

Hausbesuch von der Steuerfahndung

Wenn die Fahnder klingeln, tun sie das morgens zwischen sieben und neun Uhr. Wer dann redet, hat schon verloren. In einer sol­chen Situation ist ein kühler Kopf gefragt. Deshalb sollte jeder, der mit dem Besuch der Steuerfahndung rechnen muss, sich bereits im Vorfeld überlegen, wie er im Fall der Fälle reagiert
Das „Muss” eines Durchsuchungsbeschlusses:

n     Schriftform! [...]

Befugnisse der Steuerfahnder

Ermitteln die Steuerfahnder in einer Strafsache, sind sie eine Art Steu­erpolizei. Es gelten dann die Regeln der Strafprozessordnung: Die Be­amten dürfen Beweismittel beschlagnahmen, Wohnungen und Büros durchsuchen und Verdächtige vorläufig festnehmen. Im Regelfall tre­ten die Steuerfahnder auf richterlichen Beschluss in Aktion. Die Fahn­der dürfen auch im Umfeld des Verdächtigen ermitteln - Banken kön­nen sich in [...]

Steuersündern auf der Spur

Die Finanzbehörden verfügen über immer mehr Möglichkeiten, Geldströme zu kontrollieren. Die Überwachungsinstrumente grei­fen diesseits und jenseits der Grenze und werden immer effektiver:
Grenzkontrolle: Bürger müssen bei einem Grenzübertritt mitge­führte Barmittel ab 10000 Euro selbständig deklarieren, wenn sie aus der EU aus- oder einreisen. Die schriftliche Auflistung umfasst Bares, Wertpapiere, Schecks sowie die Erklärung, woher die Mittel [...]

Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser

Kontrollmitteilungen sind ein besonders effizientes Instrument in der Hand der Finanzbehörden beim Aufspüren von Schwarzgeld. Dabei wird das steuerliche Kontrollmitteilungssystem immer eng­maschiger. Nach Auffassung des BMF sind bei Auslandsbeziehun­gen Kontrollmitteilungen derzeit für folgende Staaten grundsätz­lich zulässig: Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Kanada, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Schweden, USA. Neuerdings wird auch hinsichtlich der EU-Mitgliedstaaten [...]


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